Forschen

Während meines Masterstudiums – Soziologie und Medienwissenschaft an der Universität Basel – tauchte ich tief ein in Analysen und Überlegungen zu Medien und Wissenschaft im digitalen Zeitalter.

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Seit Frühling 2017 geniesse ich das Privileg, viel meiner Lebenszeit für weitere Forschung in diesem Bereich einsetzen zu können: An der Universität Luzern befasse ich mich in meiner Dissertation mit Datenjournalismus. Darunter versteht man journalistische Arbeit (Praktiken) auf der Grundlage von digitalen Daten; deren Sammlung, Auswertung und Visualisierung. Das wohl bekannteste Beispiel für Datenjournalismus sind die Panama Papers.

Zusammen mit drei weiteren Forschenden der Universität Luzern bin ich Teil des Projekts „Facing Big Data: Methods and skills needed for a 21st century sociology“. Insgesamt befassen wir uns mit der Frage nach den Auswirkungen von „Big Data“ (zu viel Text auf Wikipedia? Hier in zehn Sekunden anschaulich!) auf verschiedene Felder wie Soziologie, Data Science und Datenjournalismus. Und wir fragen uns: Welche Methoden und Fähigkeiten brauchen Soziologinnen und Soziologen in Zukunft? Big Data erweitert die Möglichkeiten, wie wir die Welt sehen und Wissen darüber gewinnen können.

Für unsere Forschung werden wir von dir und allen anderen Steuerpflichtigen in der Schweiz bezahlt. Denn unser Projekt ist Teil des Nationalen Forschungsprogramms 75 (NFP75) zum Thema Big Data. Mit nationalen Forschungsprogrammen setzt der Schweizerische Nationalfonds diejenigen Themenschwerpunkte um, welche der Bundesrat setzt.

Als Doktorandin bin ich gut investiertes, aber nicht allzu teures Geld: Ich verdiene den SNF-Standardlohn von rund 50’000 Fr. pro Jahr.